Armut in Deutschland: Die Grenze und soviele sind es, arm ..
In den neuen Bundesländern ist fast jeder Fünfte von Armut betroffen. Das ist Deutschland .. Arm in Norden und Osten – reicher im Westen und Süden ..
Die Bertelsmann Stiftung hat (wieder einmal) die Bundesländer miteinander verglichen. Was dabei herausgekommen ist? Das viele Berliner arme Schweine sind, um es mal auf den Punkt zu bringen. Die Bayern hingegen sind reich .. nicht nur an Weizenbier.
Wer ist eigentlich “ARM”?
Die EU hat da irgendwie so eine Einheitsregel. Jeder ist arm – der weniger als 60% des mittleren Einkommens verdient – oder über diese Summe verfügt. Hierzulande – im winterlich kalten Deutschland sind es bei Singles 764 Euro im Monat – und bei einem kinderlosen Paar 1376 Euro.
Es heisst . .
200 von 1000 Einwohnern in der Hauptstadt bekommen staatliche Unterstützung (um den Lebensunterhalt zu bestreiten). Prozentual also weitaus mehr, als in anderen Bundesländern, wie z.b. Bayern oder Baden Württemberg. Dort sind es nur etwa 50 pro 1000.
Unterschiede gibts auch – immernoch zwischen neuen und alten Ländern. Zwischen Ost und West. Muss man eigentlich nicht beim Namen nennen. Aber in Sachsen, Brandenburg und Co ist die “Armut” fast doppelt so hoch, wie in den westlichen Bundesländern (so etwa 14 bis 20 Prozent).
Im Osten des Landes ist knapp jeder Fünfte (19,5 Prozent) von Armut bedroht, im Westen sind es 12,9 Prozent.
Reich sein ..
Ein Grund für die Armut wurde auch direkt mitgeliefert! jetzt nicht der übliche – wie Wideraufbau, etc .. sondern es sind die jungen Mütter, die Ihre Kinder alleine aufziehen müssen, von denen es in den neuen Bundesländern weitaus mehr gibt.
Durchschnittlich 35 Prozent der Eltern (in den neuen Bundesländern) unter 20 Jahren müssen ihre Kinder ohne Partner aufziehen.
Krass, wa? Oder einfach mittlerweile nur noch normal. Gab ja schon in der letzten Zeit so manch einen Artikel der sich mit der Frage auseinander setzt, dass der Mittelstand in Deutschland bald ganz wegfällt und die Kluft zwischen Arm und reich noch grösser wird.
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Geblogged am 19 Jan 2010



