BITKOM Studie: Arbeit und Freizeit verschmelzen zunehmend
Die BITKOM hat eine sehr aufschlussreiche Pressemitteilung veröffentlicht. Darin geht es in erster Linie um das “Leben” und “Arbeiten” im heute, hier und jetzt. Oder anders ausgedrückt, es fokussiert den Aspekt des fliessenden Überganges zwischen Privat- und Berufsleben, der insbesondere durch den technologischen Fortschritt der letzten Jahrzehnte beeinträchtigt worden ist. Handys, und Internet machen es möglich:
Durch Internet und Handy sind für viele Menschen die Grenzen zwischen ihrer Arbeit und ihrem Privatleben gefallen. Das bestätigt fast jeder zweite Berufstätige in Deutschland (43 Prozent), wie aus einer Studie des Hightech-Verbands BITKOM hervorgeht. Für 31 Prozent von ihnen überwiegen dabei die positiven Seiten, 16 Prozent bewerten die Entwicklung eher negativ. Der Rest, also 53 Prozent, betont gleichermaßen gute wie schlechte Seiten.
Deutliche Unterschiede sind auch zwischen berufstätiger Frau und Mann zu erkennen:
Vorteile sehen vor allem berufstätige Frauen. Sie begrüßen zu mehr als 37 Prozent die Verschmelzung von Arbeits- und Privatleben, gegenüber knapp 27 Prozent der berufstätigen Männer.
Weiter heisst es, dass rund zwei Drittel auch nach der “offiziellen” Arbeit, für Chef, Kollegen und Kunden erreichbar sind. Entweder per Internet oder Mobiltelefon. Auf der anderen Seite – vielleicht so als Ausgleich auf der Waage – nutzen aber auch fast die Hälfte während der “normalen Arbeitszeit”, Ihre technologische Möglichkeiten für private Dinge, womit wahrscheinlich das Abfragen der privaten eMails, Telefonate mit dem vermieter, der Verlobten, Freunden etc. gemeint sein dürfte.
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Geblogged am 05 Jul 2010



