Racetrack Playa: Die phänomenalen, wandernden Felsen im Death Valley


Photo Credit: NASA Goddard Photo and Video

In einem einstigen Flussbett des Death Valley Nationalparks wandern bis zu 350 Kilogramm schwere Fels Brocken über den den Boden. Langsam schwinden Sie über die zumeist flache Ebene, von A nach B. Wie von Geisterhand. Mal nur wenige Zentimeter, mal mehrere Hundert Meter. Mal gradlinig, mal mit Schlenkern.

Wir kennen diese “Dinger” nur als die “mysteriösen wandernden Felsen vom Racetrack Playa”. Und über das Geheimnis dahinter, das Phänomen, also warum diese schweren Brocken hin und her wandern, wissen wir Menschen bis dato nicht wirklich was.

Das einzige was Wissenschaftler machen können, sind Thesen anstellen. Und das tuen sie:

Nach aktuellen Theorien werden die Felsbrocken vom Wind bewegt, der in diesem Gebiet vor allem während der heftigen Winterstürme häufig Orkanstärke erreicht. Da das Gebiet unter Naturschutz steht und zu 95 % als „unberührte Wildnis“ ausgewiesen ist, sind dauerhafte Installationen wie fest montierte Kameras zur Überwachung nicht zulässig. Gerade in der Zeit der stärksten Bewegungen während Regenperioden ist der Zugang gänzlich untersagt, da jeder Fußabdruck im dann weichen Grund die Oberfläche dauerhaft verändert.

[..] Dennoch bleibt die Frage, wie der Wind bis zu 350 kg schwere Felsen so leicht bewegen kann. Einer aktuellen Hypothese nach bilden die im Boden vorhandenen Bakterien in Regenzeiten auf der Oberfläche einen „Schmierfilm“, der die Reibung zwischen Stein und Boden stark vermindert




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Geblogged am 26 Aug 2010

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