März, 2011

Eichborn Werbung auf Fliegen (2)

Gestern bin ich auf folgendes Guerilla Marketing Video “Eichborn Fliegenbanner auf der Frankfurter Buchmesse” im Science Blog gestossen, dass zwar schon gut zwei Jahre alt ist (von der Buchmesse 2009) aber definitiv eine Erwähnung wert ist: Kurz gesagt, wurden vom eben genannten Verlag (oder wahrscheinlich irgendeiner Werbeagentur) Fliegen (ja, echte, lebende Fliegen) dazu benutzt, um irgendwelche Schleicherwerbebanner durch die Lüfte zu fliegen. Hört sich komisch an, und genauso sahen das damals wohl auch die Besucher der Buchmesse:

Am kuriosesten ist wohl dann doch noch der Schlussatz, der ganz am Ende des Videos eingeblendet wird:

Keine Fliege kam zu schaden.

Der Banner wurde mit Wachs befestigt und löste sich nach einigen Stunden von selbst.

Also, eine Fliege lebt in etwa wenige Wochen oder Tage (laut Wikipedia): Sprich – der Banner war wohl gut und gerne ein zehntel Ihres Lebens irgendwo am Körper befestigt, was widerum zur Folge hatte, dass das kleine Dingen sich definitiv total verarscht gefühlt haben muss und das umhertollen in der Luft wohl auch schwieriger gewesen sein dürfte. Aber macht ja nichts, Stunden mit mehr Ballast durch die Lüfte zu fliegen. Kam ja keine Fliege zu schaden (laut dem Eichborn Verlag). Wenn ein Mensch also ein zehntel seines Lebens (also meinetwegen seine ganze Kindheit) irgendeinen körperschweren Klotz an beiden Beinen rumtragen muss, who cares … nach der Kindheit kommt er ja weg ..

YOUTUBELINK


Schlagwörter:
Geblogged am 09 Mrz 2011

Green Furniture Award: “T-Shirt Chair” von Maria Westerberg

Dieser wirklich tolle und kreative “T-Shirt Chair”, kommt von der schwedischen Designerin Maria Westerberg, für den Sie in diesem Jahr mit dem Green Furniture Award belohnt worden ist. (via recylart)


Schlagwörter:
Geblogged am 09 Mrz 2011

Flüchtlingsreportage: RTL Extra Reporter Jenke von Wilmsdorff

Von News.de: «Dem RTL-Extra-Reporter Jenke von Wilmsdorff ist es jetzt als erstem TV-Journalisten gelungen, hunderte verzweifelte Flüchtlinge auf einem Schlepperboot nach Lampedusa zu begleiten und dabei das skrupellose Geschäft mit der Not zu dokumentieren.» So bewirbt der Kölner Privatsender einen vermeintlich aufsehenerregenden Beitrag seines Reportagemagazins, der im Vorfeld für Kritik von journalistischer Seite gesorgt hatte. – Die Reportage lässt sich noch für die nächsten Tagen, kostenlos im Online Stream von RTLnow sehen und soll in der heutigen Ausgabe von Stern.TV ergänzt werden.


Schlagwörter:
Geblogged am 09 Mrz 2011

Berlin: Sexismus hat viele Gesichter

“Heute ist internationaler Frauentag. Wir grüßen alle Frauen, die dem perfekten Bild der Frau nicht entsprechen und dieses Werbeplakat für sexistische Kackscheisse halten.”

Gefunden von Franziska in der Schönhauser Allee, Berlin.


Schlagwörter:
Geblogged am 09 Mrz 2011

ARTE7: Kleine Geschichte der Dessous – Dokumentation

Die Dokumentation “Kleine Geschichte der Dessous” von lässt sich noch für wenige Tage dank ARTE7 online sehen. Und falls Du denkst “Pff… Dessous”, dann denk nochmal: Denn laut einer Statistik (die leider aus dem Jahr 2003) ist, gibt die durchschnittliche, französische Frau jährlich 100,31 Euro für Dessous aus. Klingt auf Anhieb vielleicht nicht nach sonderlich viel Geld, ist es aber doch. Tendenz steigend.

Sehr schön, sehr interessant. Offizieller Plot:

Die Geschichte der Dessous beginnt bereits mehr als 2.000 Jahre vor Christi Geburt und ist ein Spiegel der kulturellen Entwicklung und der großen gesellschaftlichen Umwälzungen. Zu allen Zeiten sandte der weibliche Körper immer auch Signale aus, ob er nun, von Stoffen umhüllt, verborgen blieb oder unbedeckt gezeigt wurde. Anhand von Gemälden großer Meister, Illustrationen, Fotografien und großen Kinofilmen unternimmt die “Kleine Geschichte der Dessous” eine Zeitreise.

Wegweiser sind Proben jener Stoffe, die die Frauen unter ihrer Kleidung trugen. Sie zeugen von den verschiedenen Epochen der gesellschaftlichen Entwicklung – von sexueller Befreiung, von der Rückkehr zu Moral und Sittlichkeit, von Krieg und Frieden, von Überfluss und Krisenzeiten und auch von religiösem Fanatismus.

Von Hemdchen über Unterkleid, Unterrock, Unterhose, Büstenhalter, Strümpfe und Korsett bis zum Mieder wird das gesamte Spektrum der Unterwäsche und ihrer Wandlungen im Laufe der Zeit unter die Lupe genommen. Eine Offenbarung dessen, was zum Geheimsten und Intimsten der Frauen gehört: Dessous in ihrer ganzen Bandbreite.

Passend dazu gibt´s noch einen lesenswerten Artikel auf der Rhein-Zeitung. Aus dem Archiv: “Qualen für die Schönheit – Kleine Geschichte der Dessous

ARTE7: Kleine Geschichte der Dessous


Schlagwörter:
Geblogged am 09 Mrz 2011

Was weisst Du über indigene Völker in Brasilien?

Die Menschenrechtsorganisation Survival International (Wikipedia) hat eine neue Kampagne für den Schutz der letzten unkontaktierten indigenen Völker dieser Welt mit einer neuen Kurzdoku gestartet. Ein Film zeigt eine Gemeinde unkontaktierter Indianer in der Grenzregion von Brasilien und Peru in wirklich erstaunlichem Detail.

In der englischen Fassung hat die Akte-X Schauspielerin Gillian Anderson die Sprecherrolle übernommen. Gegenüber Survival sagte Sie: “Was in diesem phantastischen Filmmaterial sehr stark herüberkommt ist wie gesund und selbstsicher diese Menschen aussehen. Ich hoffe, dass man sie in Ruhe lässt – das kann aber nur passieren wenn die Holzfäller gestoppt werden”

Das Film-Material wurde von der BBC, in freundlicher Zusammenarbeit mit der brasilianischen Regierung, für die neue BBC Dokumentarserie “Human Planet” (Trailer) aufgenommen, die bereits vor einigen Wochen im britischen TV Premiere feierte (die einzelnen Episoden lassen sich auch online abrufen; allerdings nur mit britischer IP-Adresse, soweit ich weiss).

Post weiter lesen


Schlagwörter:
Geblogged am 09 Mrz 2011

Kevin Bales sagt, ein durchschnittlicher Sklave kostet heute 90 Dollar

Drüben im Business Blog wurde ein Interview mit Kevin Bales veröffentlicht, der seinerseits ein Experte für den Sklavenhandel auf dieser Welt ist. Sklaven? Ja. Sklaven. Es gibt Sie leider noch immer. Es handelt sich dabei keinesfalls um ein “normales Phänomen” aus der römischen Antike, sondern um ein andauerndes globales. Schätzungen zufolge gibt es noch immer 12 bis 30 Millionen Sklaven auf der ganzen Welt. Mehr als die Hälfte davon in Asien, die restlichen verteilen sich zumeist auf Länder in Latein-Amerika, sowie Afrika.

In Kevin Bales Interview sticht vor allem ein weiterer Fakt besonders hervor: Kosteten Sklaven noch vor rund 200 Jahren etwa 40.000 $, so liegt der durchschnittliche Preis heute bei 90 Dollar. Und anstelle von vor Arbeit “kränkelnde” Leibeigene mit Medikamenten wieder gesund zu pflegen, die man zuvor mit irgendwelchen körperlich schweren Arbeiten zu Tode gearbeitet hat, lässt man Sie einfach sterben und kauft sich einen neuen. Kostet ja nichts. Sick!

At this very moment, between 12 million and 30 million slaves are working around the world. That’s according to low and high estimates from sociologists and the International Labor Organization.

Despite the spread, any way you cut that number, it’s still a figure that’s big beyond belief. And slaves are everywhere says the United Nations. Breaking down the numbers, more than half of all forced labor sadly occurs right here in Asia. The regions of Latin America and the Middle East both have about 10% of the world’s forced labor. Sub-Saharan Africa has just more than 5%.

Das ganze Interview lässt sich hier nachlesen: “Cost of slaves falls to historic low“. Danke Fefe!

Der NDR hatte kürzlich bereits eine aufschlussreiche Reportage zum Thema Sklaven, bzw. Kinderzwangsarbeit in der Kakao Industrie Afrikas gebracht, die wir bereits auf Blokster gepostet hatten.


Schlagwörter:
Geblogged am 09 Mrz 2011

Clickjacking & Likejacking: Krasse Scheisse

pEtEr Withoutfield hat drüben auf Blogrebellen einen interessanten Artikel über den neuesten Schrei im Spam-Trend im Web gepostet. Facebook-Like Spaming. Das ganze nennt sich Clickjacking oder auch Likejacking und geht schneller als Du denkst.

Auch lesenswert: Heise (06/2010) Clickjacking für soziale Netze: Likejacking (via sophos), “Facebooks neuer Like-Button als Spam-Schleuder” (Caschy) und “Perfider Facebook-Spam: Ohne Umwege in die “Gefällt mir”-Falle (‘Likejacking’)” bei André Vatter


Schlagwörter:
Geblogged am 09 Mrz 2011

Tinted Sheen – Charlie Sheen Browser Blocker

Sorry Charlie, but it is time to leave the Internet and go back to your porn family. Let this be the hangover cure for the #winning buzz from which everyone is still recovering.

Das Team von Free Art & Technology hat ein Plugin kreiert, dass Charlie Sheen jetzt von sämtlichen Seiten im Web banned, bzw. zensiert. Wer also keinen Bedarf mehr dessen Eskapaden (und bei der täglich hereinprasselnden Masse an neuen Schlagzeilen um den einst gefeierten Two and a Half Men Star sind das nicht gerade wenige) überhaupt unter die Lucker zu bekommen, hat die Möglichkeit sich hier das Plugin für Chrome oder Firefox herunterzuladen. Bis jetzt: 8761 Downloads. WINNING!

Thx fffff.at (via mac)


Schlagwörter:
Geblogged am 09 Mrz 2011

Superette short shorts sale feat. women’s thighs

Superette, eine Neuseeländische Boutique-Kette in Auckland, suchte nach eine Möglichkeit um deren “Short Shorts Sale” zu promoten. Und here we go. Ihr seht das Ergebnis oben. Passende Pressemitteilung der Werbeagentur DDB Auckland:

“We put indented plates on bus stop, mall, and park benches, so that when people sat down, the message was imprinted on their thighs. This meant that as well as having branded seats, a veritable army of free media was created, with thousands of imprints being created and lasting up to an hour.”

Mit Klick auf das obere Image lassen sich diese “Druck-vorlagen” ganz gut erkennen (Bilder links).

Creepy, oder nicht? (via copryranter)


Schlagwörter:
Geblogged am 09 Mrz 2011

« Vorherige 10 Posts Nächsten 10 Posts »
Blokster Logo

Impressum