Staatsbedienstete bekommen eine Prämie, wenn sie „rechtzeitig“ zum Dienst erscheinen – was nicht unbedingt bedeutet, dass sie „pünktlich“ sein müssen.
Wer schon immer mal wissen wollte, wie die Griechen es geschafft haben, so einen immensen Haufen an Schulden anzusammeln, der sollte sich den folgenden Artikel des Handelsblattes mal durchlesen – der gilt sicherlich nicht für die “normalen” Arbeitnehmer, die wahrscheinlich teils wirklich am Exitenzminmum leben, aber was sich die Beamten das “Arbeiten” kosten lassen, ist schon hammerhart.
Besonders kuriose Vergünstigungen bekommen die Lokführer der Staatsbahnen OSE, die ohnehin bis zu 7.000 Euro im Monat verdienen: sie bekommen eine Prämie für jeden gefahrenen Kilometer, und ihre freien Tage haben nicht 24 sondern 28 Stunden. Hinzu kommt ein Zuschuss für das Händewaschen in Höhe von 420 Euro monatlich. Dieses Geld bekam bislang fast ein Viertel der Angestellten, die auf Zügen arbeiteten.
Den Busfahrern der staatseigenen Athener Verkehrsbetriebe wird der Weg zur Arbeit und der Heimweg auf die Arbeitszeit angerechnet. Wer rechtzeitig seine Arbeit antritt, wird mit 310 Euro belohnt.
Handelsblatt: Welche skurrilen Prämien die Griechen kassieren
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Geblogged am 29 Jun 2011


