markt: Der Tchibo, Aral, Aldi, IKEA und Ferrero Check

Das WDR Magazin “markt” hat im vergangenen Monat eine wirklich spannende, interessante und vor allen Dingen aufschlussreiche vierteilige-Doku Reportage gesendet, in der bekannte Konsummarken auf Herz, Nieren, Verführung, Preis/Leistung und insbesondere auf “Fairness” (Kinderarbeit, und so) geprüft wurde. Darunter ALDI, Ferrero, Ikea und Aral. Sehr sehr sehenswert, zum einen da es uns alle angeht und zum anderen da auch mit vielen Vorurteilen aufgeräumt wird, wie zum Beispiel dem Irrglauben, daß ALDI der billigste Discounter sei. Ist er nämlich nicht!

Oben der Tchibo Check, der als Vorlage für das vierteilige Reportagen Sequel (ALDI, IKEA, FERRERO und ARAL) gedient hat, hier die Info, daß sich einige der Reportagen noch in der ARD Mediathek online sehen lassen, und nach dem Jump noch lesenswertes über die fünf Reportagen, sowie die Clips (dank Youtube) in voller Länge online (hoffentlich bleiben die das auch!):

Ikea, Ferrero, Aral und Aldi: WDR Markencheck nimmt Firmen unter die Lupe

Das WDR Fernsehen setzt seinen innovativen und kritischen Markencheck im August mit einer vierteiligen Reihe fort: Nach dem Erfolg des „Tchibo-Checks” im Januar dieses Jahres werden ab 1.8. jeweils montags ab 21 Uhr Ikea, Ferrero, Aral und Aldi im 45-Minuten-Format unter die Lupe genommen.

In allen vier Filmen spielen klassische Verbraucher-Fragen eine große Rolle. Bei Aral (Sendetermin 15.8.) wird in einem Chemie-Labor geklärt, welches Mehr an Qualität ein Aufpreis von rund zwei Cent je Liter gegenüber einer freien Tankstelle bringt. Aldi (22.8.) lässt viel bei Markenherstellern produzieren ohne dies zu erkennen zu geben. Beispiele sind Fleischsalat (Firma Homann), Pizza (Alberto) und Butterkekse (Bahlsen). Der „Aldi-Check” fragt, ob Aldi-Kunden für weniger Geld die gleiche Marken-Qualität bekommen. Blind-Verkostungen und Analysen im Lebensmittellabor liefern Antworten.

Die Checks beschäftigen sich auch mit den Maschen, mit denen die Firmen die Verbraucher einfangen wollen. Wie gelingt es beispielsweise Ikea (1.8.) immer wieder, dass Kundinnen und Kunden Produkte kaufen, die sie zuvor gar nicht wollten? Der „Ikea-Check” analysiert die verschlungenen Wege eines Ikea-Marktes und begleitet zwei Pärchen, die wiederholt von ihrem Einkaufszettel abweichen.

Auch soziale und ökologische Aspekte sind Thema der Reihe. Der „Ferrero-Check” (8.8.) zeigt, dass in der Türkei, aus der Ferrero den Großteil seiner Haselnüsse bezieht, Kinderarbeit sehr verbreitet ist. Kann Ferrero garantieren, dass für „Nutella” oder „Hanuta” keine Kinder schuften müssen? Auch der Druck auf Aldi-Mitarbeiterinnen und -Mitarbeiter sowie die Frage, was Aral-Mutterkonzern BP aus Öl-Katastrophen wie der vor Mexiko gelernt hat, werden beleuchtet.

Andreas Schulte vom Forstzentrum Münster und die Check-Reporter Christin Gottler und Michael Grytz (r) © WDR/Görgen

Markencheck: Der Ferrero-Check

ALDI

ARAL


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Geblogged am 29 Aug 2011

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