Mexikanisches Drogenkartell schickt Kokain an die UNO in New York City. Indirekt.
Die Angestellten im UN-Hauptquartier dürften nicht schlecht gestaunt haben. Es gab Post von einem mexikanischen Drogen Kartell. Bücher. Und zwar solche Schmöker, in denen sich eine ordentliche Ladung Kokain versteckt hatte. Frei Haus. Geschätzter Wert des Schniefzeugs, rund 1,5 Millionen Euro. Ouch! Die AFP berichtet darüber:
Zwei Beutel mit sehr schlecht gefälschten UN-Zeichen darauf seien vor zehn Tagen am Sitz der Vereinten Nationen in Manhattan angeliefert worden, teilten die New Yorker Polizei und die UNO mit. Dem Sicherheitspersonal seien die merkwürdigen Beutel sofort als verdächtig aufgefallen. Darin hätten sich 14 Bücherattrappen befunden, die mit jeweils mehr als einem Kilogramm Kokain gefüllt gewesen seien. Die Beutel seien vom Paketdienst DHL aus Mexiko zunächst nach Cincinnati im US-Bundesstaat Ohio gebracht worden, sagte ein Sprecher der New Yorker Polizei.
Da sich weder eine Adresse noch ein Absender auf den kleinen Säcken befunden habe, hätten sich die DHL-Mitarbeiter dort aufgrund des UN-Zeichens wohl gedacht, die Fracht einfach an das UN-Hauptquartier in New York weiterzuleiten. Mittlerweile geht die Polizei davon aus, dass die Beutel Mexiko eigentlich nie verlassen sollten.
Kein Wort darüber, was mit dem Kokain passiert ist. Vielleicht? Ne. Nicht in der UNO. Oder doch?
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