Man darf Bundespräsident Christian Wulff einen “Lügner” nennen
Nur damit Ihr es wisst, und kein schlechtes Gewissen habt. Christian Wulff einen Lügner zu nennen, ist aktuell schon okay. Aber eben nur im Moment.
Das wurde jetzt von Irene Silinger, einer Oberstaatsanwältin aus Hannover, bestätigt. Und derjenige der das ganze möglich gemacht hat, ist Stefan Wenzel, Fraktionsvorsitzenden der Grünen im niedersächsischen Landtag. Der hatte Wulff mitte Januar in einem Interview einen “Lügner” genannt. Und das ist — wie jetzt rechtlich bekannt — schon okay, und gehört zur Meinungsfreiheit:
“Bundespräsident Christian Wulff darf in der aktuellen Debatte um seine Kredit- und Medienaffäre als Lügner bezeichnet werden. Die Äußerung sei in diesem Zusammenhang von der Meinungsfreiheit gedeckt, sagte die hannoversche Oberstaatsanwältin Irene Silinger. Es gebe keinen Anlass für Ermittlungen gegen den Fraktionsvorsitzenden der Grünen im niedersächsischen Landtag, Stefan Wenzel.”
“Bundespräsident Wulff darf Lügner genannt werden” (via fefe) Photo Credit: Stefan Wenzel, via wikimedia
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Schlagwörter: Christian Wulff, Politik, Recht und Ordnung
Geblogged am 31 Jan 2012
25-jährige wurde nach Ausweis gefragt, als Sie Löffel kaufen wollte. Der Grund? Na, wegen Heroin natürlich!
Was denkt Ihr, was (manche) Supermarkt-Kassiererinnen von Euch denken, wenn Ihr da gerade ein paar Teelöffel kaufen wollt. Richtig! Ihr wollt Euch den nächsten Schuß setzen. Wäre mir persönlich auch als erstes in den Sinn gekommen:
Eine 25-jährige Engländerin staunte nicht schlecht, als sie in einem Supermarkt an der Kasse nach ihrem Ausweis gefragt wurde. Sie wollte eigentlich nur eine Packung handelsüblicher Teelöffel kaufen.
Man bestand jedoch darauf, dass sie nachweisen könne, über 18 zu sein, denn die Löffel könnten auch als Drogenzubehör verwendet werden. Heroinsüchtige benutzen Löffel, um ihren Stoff darin zu erwärmen.
Die Begründung der Supermarktangestellten erscheint in jedem Fall bizarr, denn Heroin ist eine illegale Droge, bei der es egal ist, wie alt der Konsument ist.
“Shopper, 25, asked for ID to buy TEASPOONS – as shop worker says they could be used as drug paraphernalia” (via shortnews)
Gerad in den Comments bei SN gelesen. LIDL kann das auch: “Nicht nur bei den Briten: Bei Lidl wollte ich vor Kurzem eine kleine Dose Hirschgulasch kaufen. An der Kasse kam dann die Altersabfrage, weil in der Soße Rotwein enthalten ist. Als ob sich Jugendliche mit Hirschgulasch die Birne weg saufen würden…”
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Schlagwörter: Drogen, Keine Macht den Drogen, Konsum
Geblogged am 31 Jan 2012
Video: Was ist ACTA?
Die deutsche Synchronversion zu “What is Acta“, und warum man dagegen sein sollte. [Petition unterzeichnen]
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Schlagwörter: ACTA, Internet, Recht
Geblogged am 28 Jan 2012
I believe in BBC’s Sherlock. And you?
Fans der BBC Serie Sherlock, deren zweite Staffel gerade erfolgreich im britischen Fernsehen ausgestrahlt worden ist, crossen und spamen gerade liebevoll Laternen, Poster, Büchereien, Kisten, Elektro-Kästen, Fenster Fassaden, und noch viel mehr Dinge voll: “I believe in Sherlock”. Und sogar Busfahrer glauben an Benedict Cumberbatch.
Da eine dritte Staffel der Show bereits bestellt ist, dürfte man davon ausgehen, daß Fans der BBC schlicht und einfach Ihre Sympathie zur Krimi-Serie ausdrücken wollen. Hasthag bei Twitter: #believeinsherlock, und ganz viele Snapshots im dazugehörigen Tumblr Blog.
Begonnen hat der Trend in Großbritannien. Mittlerweile ist er aber schon längst in andere Länder übergeschwappt. Darunter Deutschland, Frankreich, die USA. Mehr Länder dürften folgen. [Serien-Load]
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Schlagwörter: Artwork, Fan-Viral, Fernsehen, Fernsehserie
Geblogged am 28 Jan 2012
Usbekistan ist kein Fan vom Valentinstag
Freut Ihr Euch schon auf den Valentinstag? Ihr werdet es jedenfalls nicht, solltet Ihr in Usbekistan leben. Dort haben nämlich Autoritäten dafür gesorgt, daß der Tag der Liebe in diesem Jahr ins Wasser fällt.
The Russian news agency RIA-Novosti cited several local media in the Central Asian nation reporting Tuesday that Uzbekistan has canceled concerts and other events for Valentine’s Day. Instead, residents in the capital of Tashkent can enjoy readings of poems by Mughal emperor Babur, who died in the 16th century.
The unofficial ban on romance-related festivities echoes long-standing antagonism in Uzbekistan toward the holiday. Last year, the Turkiston newspaper described Valentine’s Day as the work of “forces with evil goals bent on putting an end to national values.”
“Uzbekistan no fan of Valentine’s Day” [CBS News]
Photo credit: Flickr User Bored Now
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Schlagwörter: Valentinstag
Geblogged am 28 Jan 2012
Twitter erklärt, “wie Nutzer die Zensur umgehen können”
Twitter hat gestern mit dem Post “Tweets still must flow” im hauseigenen Artikel für jede Menge Furore gesorgt. Und vor allen Dingen hat man eines gemacht, sich selber in die Schußlinie gebracht.
Kurz gesagt, hat der Microblogging Dienst angekündigt, länderspezifisch Tweets zu zensieren (wobei “blockieren” vielleicht das treffendere Wort ist), insofern diese nicht bestimmten Regularien jeweiliger Nationen oder der Netiquette entsprechen. Anders ausgedrückt: irgendwelchen Regierungen, oder Privatpersonen nicht passen.
“The open exchange of information can have a positive global impact … almost every country in the world agrees that freedom of expression is a human right. Many countries also agree that freedom of expression carries with it responsibilities and has limits.”
As we continue to grow internationally, we will enter countries that have different ideas about the contours of freedom of expression. Some differ so much from our ideas that we will not be able to exist there. Others are similar but, for historical or cultural reasons, restrict certain types of content, such as France or Germany, which ban pro-Nazi content.
Jannis hat das auf Netzfeuilleton (via netzpolitik) so interpretiert: “Dabei will man sich wohl an die jeweils lokalen Gesetze halten, so ist in dem Beitrag explizit die Rede von Deutschland und Frankreich, die Nationalsozialistische Inhalte verbieten. Gemeint sein dürften aber eher Länder wie China. Mit der Selbstunterwerfung der Zensur sichert sich Twitter den Zugang zum chinesischen Markt, momentan ist dort vor allem der Microblogging-Service von Sina Weibo verbreitet. Andere Dienste, wie Baidu und Fanfou wurden dort bereits abgeschaltet, weil so kritische Themen wie Menschenrechte oder Liu Xiaobo angesprochen wurden.” Und weiter: “Ein Assad wird sich in Syrien nicht mehr die Mühe machen müssen alle Nachrichten seines Volks zu überwachen, er erlässt ein Gesetz, dass kritische Inhalte verboten sind und dann übernimmt das Twitter für ihn.”
Und damit dürfte er den Nagel auf den Kopf getroffen haben.
Mittlerweile, und seit dem ersten Buzz im Web kurz nach Veröffentlichung gibt es einige Updates und weitere Reaktionen:
T3n.de versucht zu erklären: “Warum Twitters Ankündigung keine Zensur ist“. Netzwertig erklärt das “umgehen des geblockt seins/werdens” etwas ausführlicher und auch Golem hat seinen Artikel dahingehend geupdatet und einen Snippet hinzugefügt: “Um festzustellen, aus welchem Land ein Nutzer kommt, zieht Twitter allerdings nicht die IP-Adresse des Nutzers heran, sondern die Ländereinstellung im Nutzerprofil, wie Twitters europäische Pressesprecherin Rachel Bremer Netzwertig.com erläuterte. Twitter gibt Nutzern damit bewusst die Möglichkeit, die Sperren leicht zu umgehen.”
Jürgen Vielmeier schreibt auf Basicthinking über “Die Schattenseiten der Kostenloskultur”: “Die Frage ist: Dürfen wir uns darüber beschweren? Facebook, Twitter und Google bieten ihre technisch hervorragenden Dienste kostenlos an. Das Geld muss irgendwo herkommen, man muss neue Einnahmequellen erschließen.”
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Schlagwörter: Social Network, Twitter, Zensur
Geblogged am 27 Jan 2012
“Noch 9 Länder, und dann ist Facebook die Welt”
Der Italiener Vincenzo Cosenza hat seine “World Map of Social Networks” auf den Stand von Dezember 2011 gebracht. Demnach fehlen Facebook nur noch 9 Länder, um weltweit die Nummer 1 im Social Network Business zu sein. Im Vergleich zu 2009, wo es noch 16 weitere Global Player gab, die Mark Zuckerberg die Krone auf dem Weltmarkt streitig machten, sind es heute nur noch 4. [Allfacebook]
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Schlagwörter: Facebook, Karte, Social Network
Geblogged am 27 Jan 2012
“Warum Kakao, und somit Schokolade, in Zukunft teurer werden könnte”
Lars Fischer hat auf Scilogs einen recht interessanten Artikel über den Anbau von Kakao veröffentlicht. Den Konsum, und die aktuelle (und ältere) Entwicklung an den Finanzmärkten. Wie auch hier gilt, die Nachfrage reguliert den Preis. Und die Nachfrage ist groß. Und der Preis könnte, aktuellen Studien zufolge steigen. Für den Kakao in Tonnen, die Großhändler und Spekulanten. Uns Konsumenten. Die Packung Kakao im Supermarkt, Pralinen, oder Tafeln in Zart Bitter, etc. Das ganze hat natürlich auch wieder was mit dem Klimawandel zu tuen, oder einfach ausgedrückt: mit den schwankenden Wetterbedingungen in Afrika. Sowie das im Grunde genommen schon immer war, unter anderem in den 70ern.
Ehrlich gesagt, esse ich nicht soviel Schokolade, als daß ich angesichts einer Preissteigerung Schweißperlen auf die Stirn bekomme. Aber interessant finde ich das ganze trotzdem, denn der Artikel von Lars ist mit einer handvoll interessanter Fakten gespickt. 4 Dinge, die ich gerade gelernt habe.
1 ) Ghana und die Elfenbeinküste decken etwa 50% des weltweiten Kakao Bedarfs. (Interessant in dem Zusammenhang war auch die 2010 im NDR veröffentlichte Reportage “Elfenbeinküste. Sklaven in der Kakao Industrie.“)
2 ) Kakao ist ein beliebtes Spekulationsgut an den Finanzmärkten, was mit der Preistreiberei und den starken Kurs-Schwankungen zu tuen hat. In den letzten 52 Wochen kostete eine Tonne mal 1.992,88 Dollar, dann wieder 3.958,03 Dollar. (Finanzen)
3 ) “Kakao wächst bevorzugt in sehr feuchten Regionen mit Jahresmitteltemperaturen zwischen 22 und 25 Grad – in Westafrika liegen die entsprechenden Mittelwerte zwischen 24 und 29 Grad, also schon im oberen Bereich der Wohlfühlspanne für die Kakaopflanze. Nach den Klimamodellen wird die Jahresmitteltemperatur in Ghana und der Elfenbeinküste bis 2030 um 1,1 bis etwa 1,4 Grad steigen – genug, dass es der Kakaopflanze in vielen Regionen zu heiß wird.”
4 ) Eben wegen dieser bereits erhöhten Temperatur, und des zu erwartenden Temperatur Anstieges in den kommenden Jahren verschiebt sich die optimale Anbauregion in immer weitere Höhen. Heute gedeiht die Pflanze am besten zwischen 100 und 250 Metern über dem Meeresspiegel. Ein Zukunftsmodell prognostiziert, daß im Jahre 2050 die ideale Höhenlage bei 450 bis 500 Metern liegen wird. Der Haken an der Sache, der allergrößte Teil der für Kakao-Anbau in Frage kommenden Region liegt zwischen 100 und etwa 350 Meter hoch.
5 ) Wikipedia.
“Wie der Klimawandel Schokolade teuer macht” (Scilogs); Photos by Kbh3rd via wikimedia.
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Schlagwörter: Afrika, Essen, Kakao, Konsum
Geblogged am 27 Jan 2012
17-Jährige Britin futtert seit 15 Jahren ausschließlich Chicken-Nuggets
Wo doch gerade erst der McDonalds Markencheck in der ARD lief, und wir jetzt wissen, wo die Fast-Food Kette Ihre Hähnchen für die Chicken McNuggets herbezieht.
Eine 17 jährige Britin hat sich seit Ihrem zweiten Lebensjahr ausschließlich von diesen Hühnchen-Dingern ernährt. Täglich. Als Beilage gab es ab und zu mal eine Portion Pommes, oder derlei Delikatessen. Gemüse und Salate blieben aber eher aussen vor. Jetzt hat Sie trotzdem den, naja … Salat?
Die Engländerin Stacey Irvine hat Ärzte mit ihrer ungewöhnlichen Ernährung schockiert, denn sie isst seit 15 Jahren ausschließlich Chicken-Nuggets. Die 17-Jährige fiel vor Kurzem in Ohnmacht und musste wegen Atemnot im Krankenhaus behandelt werden. Sie leidet unter Blutarmut und geschwollenen Venen. Im Krankenhaus erhielt sie Infusionen und wurde zwangsweise mit Vitaminen versorgt. Trotz ihres Zustandes will die 17-Jährige, die noch nie in ihrem Leben Gemüse gegessen hat, weiterhin die panierten Hühnchenstücke essen.
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Schlagwörter: Diät, Essen, Fast Food
Geblogged am 27 Jan 2012
Münchener Bäckerei verkauft Cannabis Krapfen zu Fasching
Bis zu 35.000 Krapfen verkauft die Bäckerei & Konditorei Ludwig Riedmair nach eigenen Angaben an den Hochtagen im Faschingsendspurt. Ab dem 30. Januar gibt es dann nicht nur in Garching, sondern auch in den Filialen in Freimann, Giesing, Oberföhring, Ismaning und Markt Schwaben auch den Cannabis-Krapfen – mit einem großen, grünen Deko-Hanfblatt auf dem Guss.
Hergestellt wird der neue Leckerbissen aus geschälten und gerösteten Hanfnüssen – gefüllt mit einer Hanfnusskrem. Die Erfinder des Gebäcks um Geschäftsführer Luwig Riedmair junior sagen mit einem Schmunzeln über ihre neue Kreation, dass sie “süchtig” mache.
Pech hat nicht nur, wer nicht in München und Umgebung wohnt, sondern auch wer auf einen dicken Rausch hofft. Bei den verwendeten Hanfnüssen handle es sich aber um ein Produkt, in dem kein THC vorkommt. Vom Futtern gibt es also keinen Rausch oder sonstige Nebenwirkungen, so der Bäcker. Bleibt also nichts anderes, als selber backen. [TZ Online]
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Schlagwörter: Cannabis, Drogen, Essen, Leckereien
Geblogged am 27 Jan 2012







