Blokster.de über Medien, Konsum, und doch tatsächlich passiertes

Timoresen in der Hauptstadt Dili zelebrieren in Ihrem traditionellen Dress den Jahrestag, der Unabhängigkeit von Timor Leste.
(c) Flickr, United Nations Photo, Creative Commons

Kim Dotcom twitterte vorgestern, “Lawyers opinion: “We can sue the US govt or MPAA members for $2.6 billion in damages for the destruction of your businesses.” (Oder die deutsche Übersetzung per Golem) “Ein Anwalt meint: Wir können die US-Regierung und die MPAA wegen der Zerstörung unseres Unternehmens auf Schadensersatz in Höhe von 2,6 Milliarden US-Dollar verklagen.” Na das kann ja lustig werden.


Vugar Huseynzade, ein 21-jähriger Aserbaidschaner, der bis zuletzt (noch) in Schweden studierte wurde von einem Landsklub angeheuert. Erstmal ging es darum, den Verein zu beraten. Genaue gesagt den FK Baku, um den es in der Liga wohl nicht so gut bestellt ist (10. Platz oder so hatte ich heute irgendwo gelesen). Drum dachte man sich dort wohl – “Schlimmer geht’s eh nicht, also versuchen wir’s doch mal mit dem jungen Vugar”. Weil warum auch nicht? Schließlich kann er ja verdammt gut EA Sports Fussball Manager zocken – und das schon seit der 2002 Version:

Wenn er nicht gerade studiert, spielt er Fussball Manager 13 – und das anscheinend dermaßen gut, dass der FK Baku ihn bereits im Februar diesen Jahres anheuerte. Zunächst war Huseynzade bei dem Club in beratender Funktion tätig, nun allerdings ist er aufgestiegen und managt die A-Side, also die Reserve des Vereins.

[Spieleradar]


Das richtige Mittel gegen Filesharing und illegale Downloads? Ohrfeigen. Auf die Idee – und die Idee so einen Schmarren dann auch noch vor dem Bundesgerichtshof zu verzapfen – ist ein Vertreter der Musikindustrie gekommen, wie die Nachrichtenagentur AFP laut FAZ berichtet. “Mit dem Mittel könne man wohl besser Verbote gegen unerlaubte Tauschbörsennutzung durchsetzen.” [via Netzpolitik]

Der Fall werfe „ein grelles Licht“, darauf, dass für viele Eltern der Begriff Erziehungsaufgabe zu einem Fremdwort geworden sei, beklagte der Rechtsvertreter der Musikindustrie nach Angaben der Nachrichtenagentur AFP in der mündlichen Verhandlung vor dem Karlsruher Bundesgericht. Während früher „auch mal eine Ohrfeige nicht geschadet“ habe, würden Kinder heute an freier Leine laufen gelassen.


Kirche verbietet BVB-Grabstein

Seba, 13 Nov 2012

Ehrlich gesagt, weiß ich nicht, wie man Kritik an der Kirche in diesem Fall am besten in Worte fassen kann, oder sollte. Ein Versuch ist es aber wert: Wir wissen, die Kirche versteht keinen Spaß. Der Papst weder mit Limonade, noch die eingefleischten Vatikaner mit Kondomen. Und es scheint so, als habe sie nicht einmal Spaß dran, anderen ihren Spaß zu lassen. Ihre letzte Freude. Jens Pascal seine Freude.

Der Junge starb im Mai diesen Jahres im Alter von 9 Jahren an einem Hirn Tumor, und wünschte sich laut seiner Mutter nichts sehnlicher, als daß auf seinem Grabstein das Logo seines Lieblingsfussball Clubs prangern sollte. Das des BVB, mit dem Claim “Echte Liebe”. Einem Slogan, der gerne und immer wieder im Umfeld der Truppe aus Dortmund genannt wird. Das ganze ist nichts weiter, als der Wunsch eines Jungen, der in seinen wenigen Jahren seine Liebe gefunden: die Borussia, deren Spieler er mal kennen lernen durfte. weiter lesen ..


(Der folgende Post wurde erstmals im August 2010 auf Blokster.de veröffentlicht; nach dem Relaunch der Webseite vor dem Untergang gerettet und neu veröffentlicht).

Am gestrigen Abend zeigte das erste deutsche Fernsehen, die ARD, um kurz vor zehn eine Reportage des NDR aus. Eine Reportage aus der Welt von Dumpinglöhnen, Ausbeutung und fragwürdigen Geschäftsmethoden. Eine Reportage über den Discounter KIK, dessen Geschäftsprinzip und Machenschaften. SPIEGEL Autor Christian Teevs formulierte das ARD Spektakel, dass rund 4 Millionen Zuschauer in Deutschland verfolgten, so: “Das schäbige Geschäft der Preisdrücker – Billig, billig, billig: Das ist die Devise des Textilhändlers Kik. Möglich werden die Dumpingpreise durch die miese Bezahlung von Mitarbeitern und Nähern [..]“

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