Essen

“Warum Kakao, und somit Schokolade, in Zukunft teurer werden könnte”

Lars Fischer hat auf Scilogs einen recht interessanten Artikel über den Anbau von Kakao veröffentlicht. Den Konsum, und die aktuelle (und ältere) Entwicklung an den Finanzmärkten. Wie auch hier gilt, die Nachfrage reguliert den Preis. Und die Nachfrage ist groß. Und der Preis könnte, aktuellen Studien zufolge steigen. Für den Kakao in Tonnen, die Großhändler und Spekulanten. Uns Konsumenten. Die Packung Kakao im Supermarkt, Pralinen, oder Tafeln in Zart Bitter, etc. Das ganze hat natürlich auch wieder was mit dem Klimawandel zu tuen, oder einfach ausgedrückt: mit den schwankenden Wetterbedingungen in Afrika. Sowie das im Grunde genommen schon immer war, unter anderem in den 70ern.

Ehrlich gesagt, esse ich nicht soviel Schokolade, als daß ich angesichts einer Preissteigerung Schweißperlen auf die Stirn bekomme. Aber interessant finde ich das ganze trotzdem, denn der Artikel von Lars ist mit einer handvoll interessanter Fakten gespickt. 4 Dinge, die ich gerade gelernt habe.

1 ) Ghana und die Elfenbeinküste decken etwa 50% des weltweiten Kakao Bedarfs. (Interessant in dem Zusammenhang war auch die 2010 im NDR veröffentlichte Reportage “Elfenbeinküste. Sklaven in der Kakao Industrie.“)

2 ) Kakao ist ein beliebtes Spekulationsgut an den Finanzmärkten, was mit der Preistreiberei und den starken Kurs-Schwankungen zu tuen hat. In den letzten 52 Wochen kostete eine Tonne mal 1.992,88 Dollar, dann wieder 3.958,03 Dollar. (Finanzen)

3 ) “Kakao wächst bevorzugt in sehr feuchten Regionen mit Jahresmitteltemperaturen zwischen 22 und 25 Grad – in Westafrika liegen die entsprechenden Mittelwerte zwischen 24 und 29 Grad, also schon im oberen Bereich der Wohlfühlspanne für die Kakaopflanze. Nach den Klimamodellen wird die Jahresmitteltemperatur in Ghana und der Elfenbeinküste bis 2030 um 1,1 bis etwa 1,4 Grad steigen – genug, dass es der Kakaopflanze in vielen Regionen zu heiß wird.”

4 ) Eben wegen dieser bereits erhöhten Temperatur, und des zu erwartenden Temperatur Anstieges in den kommenden Jahren verschiebt sich die optimale Anbauregion in immer weitere Höhen. Heute gedeiht die Pflanze am besten zwischen 100 und 250 Metern über dem Meeresspiegel. Ein Zukunftsmodell prognostiziert, daß im Jahre 2050 die ideale Höhenlage bei 450 bis 500 Metern liegen wird. Der Haken an der Sache, der allergrößte Teil der für Kakao-Anbau in Frage kommenden Region liegt zwischen 100 und etwa 350 Meter hoch.

5 ) Wikipedia.

Wie der Klimawandel Schokolade teuer macht” (Scilogs); Photos by Kbh3rd via wikimedia.


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Geblogged am 27 Jan 2012

17-Jährige Britin futtert seit 15 Jahren ausschließlich Chicken-Nuggets

Wo doch gerade erst der McDonalds Markencheck in der ARD lief, und wir jetzt wissen, wo die Fast-Food Kette Ihre Hähnchen für die Chicken McNuggets herbezieht.

Eine 17 jährige Britin hat sich seit Ihrem zweiten Lebensjahr ausschließlich von diesen Hühnchen-Dingern ernährt. Täglich. Als Beilage gab es ab und zu mal eine Portion Pommes, oder derlei Delikatessen. Gemüse und Salate blieben aber eher aussen vor. Jetzt hat Sie trotzdem den, naja … Salat?

Die Engländerin Stacey Irvine hat Ärzte mit ihrer ungewöhnlichen Ernährung schockiert, denn sie isst seit 15 Jahren ausschließlich Chicken-Nuggets. Die 17-Jährige fiel vor Kurzem in Ohnmacht und musste wegen Atemnot im Krankenhaus behandelt werden. Sie leidet unter Blutarmut und geschwollenen Venen. Im Krankenhaus erhielt sie Infusionen und wurde zwangsweise mit Vitaminen versorgt. Trotz ihres Zustandes will die 17-Jährige, die noch nie in ihrem Leben Gemüse gegessen hat, weiterhin die panierten Hühnchenstücke essen.

[The Sun, via shortnews]


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Geblogged am 27 Jan 2012

Münchener Bäckerei verkauft Cannabis Krapfen zu Fasching

Bis zu 35.000 Krapfen verkauft die Bäckerei & Konditorei Ludwig Riedmair nach eigenen Angaben an den Hochtagen im Faschingsendspurt. Ab dem 30. Januar gibt es dann nicht nur in Garching, sondern auch in den Filialen in Freimann, Giesing, Oberföhring, Ismaning und Markt Schwaben auch den Cannabis-Krapfen – mit einem großen, grünen Deko-Hanfblatt auf dem Guss.

Hergestellt wird der neue Leckerbissen aus geschälten und gerösteten Hanfnüssen – gefüllt mit einer Hanfnusskrem. Die Erfinder des Gebäcks um Geschäftsführer Luwig Riedmair junior sagen mit einem Schmunzeln über ihre neue Kreation, dass sie “süchtig” mache.

Pech hat nicht nur, wer nicht in München und Umgebung wohnt, sondern auch wer auf einen dicken Rausch hofft. Bei den verwendeten Hanfnüssen handle es sich aber um ein Produkt, in dem kein THC vorkommt. Vom Futtern gibt es also keinen Rausch oder sonstige Nebenwirkungen, so der Bäcker. Bleibt also nichts anderes, als selber backen. [TZ Online]


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Geblogged am 27 Jan 2012

Online: Der McDonalds Check

Wer den Markencheck vergangen Woche Montag verpasst hat, der lässt sich dankenswerterweise auch online sehen. Von der ARD: “McDonald’s ist weltweit der Inbegriff für Fastfood, ersetzt aber in vielen Familien auch den Restaurantbesuch. Doch warum ist McDonald’s Marktführer? Was finden gerade Kinder an McDonald’s so toll? Wie transparent ist die Herkunft der Produkte?” [Youtube]


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Geblogged am 27 Jan 2012

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