Eine Passauer Rektorin hat durchgesetzt, daß Schüler und Schülerinnen in Ihrem Revier nicht mehr “Tschüss” oder “Hallo” sagen dürfen.
Anstelle dessen sollen diese jetzt gefälligst mit “Grüß Gott”, oder “Auf Wiedersehen” grüßen oder Lebewohl-sagen. SPON berichtet:
Tschüs, Tschüs! An einer Passauer Schule steht der norddeutsche Gruß auf dem Index – genauso wie das eigentlich recht neutrale “Hallo”. Denn für Rektorin Petra Seibert sind beides Reizwörter, beides empfindet sie als unhöflich und hat daher ab sofort ihre Schule zur “Hallo- und Tschüs-freien Zone” erklärt.
“Wir bemühen uns, ohne diese beiden Grußformeln in unserem Haus auszukommen”, verkündet ein Aushang in der Mittelschule St. Nikola. “Über ein ‘Grüß Gott’ und ein freundliches ‘Auf Wiedersehen’ freuen wir uns jedoch jederzeit.” Nichtbayern mögen sich über diese Regelung wundern, vor allem darüber, dass ihr täglicher Gruß als unhöflich angesehen wird – im Freistaat bleibt der große Proteststurm aus.
Soweit ich das verstanden habe, dürfen die Kids allerdings weiterhin fluchen: Was eine gequirrlte Scheiße?! Zum Beispiel.
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Schlagwörter: Recht und Ordnung, Schule
Geblogged am 06 Feb 2012


